Vergaser Tuning

Oberflaechenvergaser und Buerstenvergaser

Die ersten Vergaser waren der Oberflächenvergaser und der Bürstenvergaser.
Während beim Oberflächenvergaser einfach nur die Flüchtigkeit des
Kraftstoffes ausgenutzt wurde – Schlaglöcher waren für die
Gemischbildung hilfreich – war der Bürstenvergaser, der auf den deutsch – österreichischen Techniker Siegfried Marcus
zurückgeht (div. Patente zwischen 1882 und 1887) und bei dem eine
Bürste rotierend über einer offenen Wanne den Treibstoff zerstäubte,
technisch aufwendiger. Diese Vergasertypen wurden, auch aufgrund ihrer
Unzuverlässigkeit und Gefährlichkeit (Vergaserbrand), nur relativ kurze
Zeit bei den ersten Verbrennungsmotoren verwendet.


Sie wurden durch Vergaser mit Schwimmerkammer (Spritzdüsenvergaser) ersetzt. Diese Erfindung ist Wilhelm Maybach
zugeschrieben. Die ersten Schwimmervergaser waren oftmals
Steigstromvergaser. Aufgrund der schlechten Qualität der Vergaser kam
es öfter zu Überfettungen; der Motor blieb stehen, da seine
Gemsichbildung außerhalb eines zündfähigen Gemisches erfolgte. Beim
Steigstromvergaser kann der Kraftstoff hierbei aus dem Vergaser ins
Freie auslaufen statt in den Motor.

Quelle: wikipedia.de 


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